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Highlights-2004-01
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Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Hof Anfang des 15ten Jahrhunderts als ein Lehen des „Knappen von Honerth“, der wohl ein ärmerer Verwandter der Nürburger war. Jedenfalls hatte er – oder seine Vorfahren - nicht das nötige Kleingeld für eine leicht zu verteidigende Höhenburg. Daher baute man in einem der schönsten Täler der Eifel eine kleine Wasserburg, indem man ein paar Bäche aufstauen ließ. Der Hof war der Wirtschaftstrakt dieses kleinen befestigten Anwesens.

Von der Burg sind leider keinerlei Reste mehr vorhanden. Da wo sie einst stand, weiden heute unsere Tiere. Der Grund ist schlicht, dass vermutlich alle älteren Häuser des 145-Seelen-Dorfes Honerath auf den Steinen der kleinen Burg erbaut wurden, denn brauchbare Steine gibt es in der näheren Umgebung nicht.

Die einzelnen Häuser des Hofes sind Fachwerkhäuser aus dem 18. und 19. JahrhundertDie einzelnen Häuser des Hofes sind Fachwerkhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die teilweise ihren Ursprung wohl im 17. Jahrhundert haben. Ein Teil der Gebäude wird von der Familie Stappen bewohnt, die seit Generationen auf dem Hof lebt. Die anderen Häuser gehören heute verschiedenen Mitgliedern der aus Köln stammenden Familie Pilartz. Angefangen hat alles mit Hannos Onkel, dem Architekten Wolfgang Maria Pilartz, der 1966 begann, das erste alte Haus zu restaurieren. Eigentlich wird der Hof seitdem nie so richtig „fertig“, denn an alten Fachwerkhäusern ist immer etwas zu tun...

Dagmar, die als letzte auf den Hof zog, behauptet, dass dies ein glücklicher Ort ist. Sie muss es schließlich wissen...